Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt, es liegt genau neben der Dominikanischen Republik. Das Paradies und die Hölle sind in einem vereint.
Während die Landschaft kaum schöner sein kann, regiert die Hungersnot und Armut das (Über) Leben.
Abgesehen von den Naturkatastrophen, bestimmen zusätzlich Bandenkriege, Korruption, Plünderungen und extreme Gewalt den Alltag der Haitianer. Kinder werden versklavt und misshandelt, Menschen schlafen im Regen und essen Abfälle. Leute werden brutal gequält (siehe ausw. Amt, Presse). Erpressungen, Korruption, Straßensperrungen. Haiti ist teilweise von dem Rest der Welt abgeschnitten. Die Post sendet nicht, die Fluggesellschaften fliegen manchmal nicht. Die Grenzen werden dichtgemacht. Restavecs sind sogenannte Kindersklaven, die in reicheren Haushalten „gehalten“ werden (ca. 250.000), teilweise sexuelle Delikte.
Die Menschen haben keine richtigen Perspektiven, keine Arbeitsmöglichkeiten – sie besorgen sich Waffen, werden kriminell und sehen keinen anderen Ausweg, um sich zum Beispiel Lebensmittel zu beschaffen. Sie sind auf Hilfe von Außen angewiesen. Für Touristen ist es extrem gefährlich, bis hin zur Entführung mit brutaler Gewalt. Durch die Coronapolitik, sowie der Russland/Ukrainekonflikt und die daraus resultierende Folgen/Inflation, hat sich die grausame Lage um mehr als das doppelte verschlechtert.
Sklavenaufstand
Politische Instabilität, Zahlung an Frankreich
Präsident Trujillo (Massaker zwischen Haiti und Dominikanische Rep., 20.000 Tote Dominikaner, 30.000 Haitianer)
Vater und Sohn Duvalier-Francois haben die Staatskassen geleert,
Militärische Gruppen (Tonton Macoute) ca. 60.000 gefoltert/getötet
Volksaufstand, Sturz der Machthaber
Gescheiterter Versuch einer Demokratie (Jean-Bertrand Arstide)
7 Monate nach Militärputsch abgesetzt …
Dadurch wieder hunderte von Festnahmen, Folterungen, Hinrichtungen von Bürgern
Rene Preval der 2. demokratisch gewählte Präsident
Kehrte die Präsidentschaft an Arstide zurück:
Politische Instabilität, Korruption, Kriminalität, Elend
Volksaufstand
UNO und Friedensmission MINUSTAH beteiligten sich 13 Jahre, um die innere Lage zu besänftigen.
12.01.2010: starkes Erdbeben, mindestens 300.000 Tote,
350.000 Verletzte, 1,5 Millionen Leidende.
Das Land lag in Trümmern, Regierungsgebäude, Kirchen…
Abfälle der UN-Station Hispaniola mit Cholera verseucht.
Die Epidemie tötete 10.000 Menschen und mehr als 600.000 Erkrankte.
Entschuldigte sich die UNO, tat aber nichts.
Wahlen: Musiker und Politiker Michel Martelly
Amtsantritt Jovenel Moise, Korruptionsskandale
(Oppositionsbehaupteter Wahlbetrug) weiter M. Martelly
Hurrikan Matthew: 400 Tote
Neues Wahlverfahren: Amtsantritt Jovenel Moise.
Mehr als 2 Milliarden Dollar, fiel nach einem Bericht des Obersten
Rechnungshofes in die Hände von 3 Regierungen, es ging um venez. Öl.
Mit dem sich die Regierungen von Preval, Martelly und Moise bereichert hätten.
Das Land protestierte.
Der oberste Rat hat eine Resolution herausgegeben, dass die Amtszeit von
J. Moise am 07.2. endet. Der Präsident weigerte sich.
Proteste, Unruhen, Krisen, Gewalt, Polizeiliche Willkür
Ermordung des Präsidenten J. Moise